Archiv der Kategorie 'Presse Info'

Das ist der Gipfel – Für das Ende der Gewalt!

Mit den neuesten Beschlüssen und Abkommen zur Asyl- und Migrationspolitik der EU wird deutlich: Europa lässt nun endgültig alle Zurückhaltung fahren. Die Staats- und Regierungschefs der EU zementieren den gesamteuropäischen Rechtsruck durch multilaterale Abkommen. Die hier beschlossenen Maßnahmen einer gefeierten ‚europäischen Lösung‘, deuten nicht etwa auf ein Ende des Massensterbens an den militarisierten Außengrenzen. Im Gegenteil: sie kriminalisieren Flucht und verschärfen so die andauernden Zustände. Der Maßnahmenkatalog bedeutet: Elend, Abschottung, Massensterben. Das macht uns wütend! (mehr…)

Schulter an Schulter gegen den Faschismus – autoritärer Herrschaft entgegentreten!

Schulter an Schulter gegen den Faschismus – autoritärer Herrschaft entgegentreten!

Heraus zum 8. Mai!

Am 8. Mai 1945 kapitulierte das Oberkommando der deutschen Wehrmacht bedingungslos, damit hatten die Alliierten Nazideutschland militärisch besiegt – der 2. Weltkrieg in Europa war beendet. Was in einigen Ländern als Gedenk- und Feiertag längst etabliert ist, wird in Deutschland noch immer kaum öffentlich begangen. Wir wollen am 8. Mai 2018 mit Euch den Sieg der alliierten Truppen über die Barbarei des deutschen Faschismus und dessen Gefolgsleute feiern.

Es geht uns aber auch darum zu Erinnern. Erinnern daran, dass faschistische Bewegungen sich noch nie von alleine zerschlagen haben. Dass die unbegreifliche Barbarei der Konzentrationslager von Menschen entfesselt aber auch von Menschen gestoppt wurde. Die schlichte Einsicht, dass Zivilisation und ihre Brüche eben kein Naturereignis sind und Politik von Menschen für und gegen Menschen gemacht wird, nötigt auch heute noch zum Handeln! (mehr…)

Das Problem heißt Deutschland, das Problem heißt Rassismus!

Derzeit berät die Bundesregierung über einen Gesetzesentwurf zur „Neubestimmung von Bleiberecht und Aufenthaltsbeendigung“. Dieser soll im Juni abgestimmt werden und dann in Kraft treten. (mehr…)

Wir sind Euer Endgegner!

Aufruf zu Protesten gegen EnDgAmE (PEGADA).

Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, Hannover wäre irgendwann im Laufe des letzten Jahres zur Spielwiese für Rassist*innen und Nationalist*innen erklärt worden.
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Antwort auf HAGIDA-Aufruf der Universität

In der vergangenen Woche folgte die Leibniz Universität Hannover dem Beispiel des Bürgermeisters und seiner Getreuen und rief in einer E-Mail alle Studierenden dazu auf, sich an den Aktionen gegen die Rassist*innen von HAGIDA zu beteiligen. Und zwar ausdrücklich “ „-jede und jeder auf eine ihr oder ihm angemessene Art“.

Man muss auch mal loben können, denn in unseren Augen ist ein solches Statement seitens der Offiziellen der Universität durchaus zu begrüßen. Es darf jedoch nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben. Es gilt weitere Baustellen anzugehen.

Wir dokumentieren nun hier unsere Antwort auf die E-Mail der Universität: (mehr…)

Redebeitrag auf der antirassistischen Solidaritätsdemo für die Geflüchteten vom Weißekreuzplatz in Hannover

Wir dokumentieren hier unseren Redebeitrag auf der Solidaritätsdemo für die Rechte der Geflüchteten im Protestcamp am Weißekreuzplatz. Vorweg auch hier die persönliche Anmerkung unseres Genossen zu den Ereignissen am Rande der heutigen Demonstration. Zitiert aus dem Gedächtnis: (mehr…)

Kein Platz für Neonazis!

Der in der Partei „ Die Rechte- Braunschweiger Land “ aktive Neo-Nazi Michael Berner hat für kommenden Samstag den 22.11.2014 von 12-18 Uhr eine Kundgebung unter dem Vorwand „Für die Opfer linker Gewalt“ am Postkamp nahe des Klagesmarkts angemeldet. Dort wollen wollen erneut Neo-Nazis, rechte Hooligans und andere RassistInnen für ihre menschenverachtende Ideologie werben und inhaltlich an die „HoGeSa“ – Kundgebung des vergangenen Samstags am Hannoveraner ZOB anknüpfen.

Das werden wir nicht zulassen!
Kommt am 22.11. um 11 Uhr zur Gegenveranstaltung auf dem Klagesmarkt Höhe Postkamp!

Jeder Angriff ist ein Angriff auf uns alle!

Antifaschistische Demonstration
Freitag, 28. November, 18 Uhr
Klagesmarkt, Hannover

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Seit geraumer Zeit werden immer wieder Menschen von rechtsoffenen Fußballhools aus dem Umfeld der Gruppe Vulture Hannover (VH) 13 bedroht. Der traurige Höhepunkt dieses Bedrohungsszenarios war ein Vorfall am Abend des 03. Oktober 2014 in der Nähe des Hauptbahnhofes von Hannover. Bei diesem Angriff wurde eine politisch aktive junge Frau so schwer verletzt, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus verbringen und notoperiert werden musste. Die Brutalität, mit der gegen die betroffene Frau vorgegangen wurde, ist beängstigend und erfordert ein entschlossenes Handeln und unser aller Solidarität. (mehr…)

Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus

Am 26. Oktober fand in Köln ein Aufmarsch der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Unter diesem Motto rotteten sich rund 5.000 männerbündische Hooligans und Nazis zusammen, um gegen Muslime und Migrant_innen zu hetzen. Währenddessen gab es rassistisch motivierte Gewalt gegen Anwohner_innen, Antifaschist_innen und Pressevertreter_innen. Es war der größte rechte Aufmarsch in Westdeutschland in den letzten Jahren. Während Medien und Offizielle sich noch über das Gewaltpotenzial wundern und sich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass untereinander „verfeindete“ im Selbstverständnis „unpolitische“ Hooligans, zusammen mit Neonazis demonstrieren, wurde für den 15. November bereits der nächste Aufmarsch in Hannover angekündigt. (mehr…)

AK gegen menschenfeindliche Ideologien am IPW

LUH_Contra beteiligt sich am „Arbeitskreis zum Umgang mit menschenfeindlichen Ideologien“ hat sich im Frühjahr 2014 gegründet. Er bietet Mitarbeiter_innen des Instituts für Politische Wissenschaft und interessierten Studierenden ein regelmäßiges Forum zum Austausch über den Umgang mit rechtsextremem, rassistischem und diskriminierendem Denken und Handeln an der Universität. (mehr…)

Nachbetrachtung zu „Nazistrukturen in Hannover“

Am Donnerstag den 23.01. folgte die dritte Veranstaltung unserer Reihe. Auf dem Programm standen diesmal die Nazistrukturen in Hannover. Auch dieser Vortrag war recht gut besucht und es fanden sich wiederum einige Dozierende des IPW ein, die sich über die Problematik informieren wollten. (mehr…)

Nachbetrachtung der „Kundgebung gegen die Zustände am Institut für (Un)Politische Wissenschaft“

LUH_Contra wertet die Kundgebung vor dem Institut für (Un)Politische Wissenschaften am 21.01.2014 als vollen Erfolg. Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr fanden sich etwa 100 Personen vor dem Institut ein, um verschiedenen Redebeiträgen und der Musik zu lauschen. In Anbetracht der anstehenden Prüfungsphase, dem Wetter und der Uhrzeit, ist das wesentlich mehr, als unsere Gruppe erwartet hatte. (mehr…)

An der Leibniz Universität regt sich Widerstand

Im November wurde an der Leibniz Universität die Vorsitzende der NPD-Hannover, Christina Krieger, “geoutet”. Beim Institut für Politische Wissenschaften und vielen Studierenden stieß die Aktion auf Unverständnis. Befeuert durch das Medienecho, sorgte sie daher intern für reichlich Gesprächsstoff. Es ist zwar ruhiger geworden, der Konflikt schwelte jedoch im Hintergrund. LUH_Contra – ein Bündnis von Studierenden, organisiert nun Aktionstage. (mehr…)

Aufruf zur Kundgebung gegen die Zustände am Institut für (Un)Politische Wissenschaften

GEGEN DIE ZUSTÄNDE AM INSTITUT FÜR (UN)POLITISCHE WISSENSCHAFT!

Wir kommen heute hierher, an den Schneiderberg 50, weil uns die Zustände an diesem Institut nicht passen. Sie sind falsch, weil sie vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Dies wurde selten so deutlich wie im letzten Semester, war aber schon seit längerer Zeit absehbar.

Die Wissenschaft am IPW ist nicht politisch – deshalb, weil ihr jeder Begriff von Politik abgeht. Das IPW ist ein unpolitisches Institut, nicht nur wie beispielsweise das Institut für Mess- und Regelungstechnik an der Fakultät für Maschinenbau vielleicht ein unpolitisches Institut sein kann, sondern schlimmer:

Das Institut für Politische Wissenschaft bekämpft unter der Prämisse seines Namens das Politische selbst. Es ist von Seite des Instituts her unzulässig, politisch zu handeln und zu denken. Es ist dort politisch nicht korrekt, sich selbst ins Verhältnis zu setzen. Die Studierenden werden dazu aufgefordert, eben dieses nicht nur sein zu lassen, sondern es auch anderweitig zu unterbinden.

Diese vermeintliche Neutralität rührt aus einem infantilen wie frühvergreisten Wissenschaftsbegriff, der sich selbst rausnehmen will, aber nicht kann.[1] Mit der falschen Aufhebung seiner Erkenntnis durch die Unterdrückung von Widersprüchen, entledigt sich die Wissenschaft am IPW nur ihres Gegenstandes, bleibt aber selber formal bestehen als nunmehr tote Hülle, bewohnt von Expert_innen ohne Expertise. [2] Damit bewegt sich das Institut gemäß seinem Erkenntnisinteresse nur noch als verkrustete Form von Gesellschaft, wie auch Demokratie heute postdemokratisch, grau und langweilig ist. Das hat Gründe, und das birgt Risiken, und diese werden systematisch verkannt. Veränderungen haben mit Unbestimmtheit und Zukunft zu tun, und Spekulation lässt sich nicht in Gesetzmäßigkeiten pressen. Da packt Unbehagen den Kleingeist.[3]

Das Problem heisst Positivismus!
Was an der Universität damit systematisch geschieht, ist die Auslöschung des Geistes in der Geisteswissenschaft. Wissenschaftliche Erkenntnis wird zurecht gestaucht auf Objektivierungen, die konkrete Qualität mit empirischen Methoden abstrakt quantifiziert, die gemachte Norm zum bestehenden Faktum verklärt und das Subjekt nicht bloß darin aufgehoben, sondern aus der Welt verdrängt. Die Zustände, gegen die wir uns wenden, sind geistlose Zustände![4]

Wir wissen, dass die Dozierenden dieses Instituts schon 2009 vorwegnahmen, [5] was in Bochum erst im letzten Jahr geschehen ist: Wer sich nicht fügt, wird verbal und körperlich angegangen. [6] Weil die Dozierenden hier offenbar das geltende und abstrakte Recht als die einzige Instanz von Autorität verkennen, fehlt ihnen offenbar konkret genau diese.[7]
Souveränität ist etwas ganz anderes, als das hier.

Widersprüche mit Gewalt kitten zu wollen ist genau das Gegenteil davon, was das Institut will: Eine politische Stellungnahme. Genau darum sind hier heute Nazis eingeschrieben.

Gerade deswegen fordern wir am IPW das Verbotene: Den Mund aufzumachen und die Stille zustören! [8]

Beim Bestehenden nicht stehenbleiben, wenn etwas Besseres möglich scheint und ist!

Für das Schöne Leben, gerade hier! Gegen diese Zustände!

---> Aufruf herunterladen

Verweise:

[1] http://sowihannover.de/2013/11/stellungnahme-zur-aeusserung-von-herrn-prof-dr-geiling-am-13-november-2013/

[2] http://sopos.org/aufsaetze/5294bcf55154f/1.phtml

[3] http://bit.ly/1ezYJXT

[4]http://www.frblog.de/geisteswissenschaften/

[5] http://de.indymedia.org/2009/06/253543.shtml

[6] http://www.fr-online.de/campus/-outing--aktion-ruhr-universitaet-bochum--rub--mein-kommilitone--der-neonazi,4491992,25619366.html

[7] http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Aktion-gegen-NPD-Chefin-an-der-Uni-Hannover

[8] http://sowihannover.de/2013/11/stellungnahme-zur-aeusserung-von-herrn-prof-dr-geiling-am-13-november-2013/