Aufrufe

Seebrücke statt Rechtsruck – Für das Ende der Gewalt!

68 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Armut, Hunger und Krieg. Die unhaltbaren Zustände, vor denen Menschen fliehen müssen, erfüllen uns mit Entsetzen! Das in vielen Teilen der Welt herrschende Elend wird maßgeblich hervorgebracht durch das Prinzip von Konkurrenz und Profit. Der Wohlstand der Wenigen in den reichen Industrieländern, gründet auf der Armut, Ausbeutung und dem Elend im Rest der Welt. (mehr…)

Das ist der Gipfel – Für das Ende der Gewalt!

Mit den neuesten Beschlüssen und Abkommen zur Asyl- und Migrationspolitik der EU wird deutlich: Europa lässt nun endgültig alle Zurückhaltung fahren. Die Staats- und Regierungschefs der EU zementieren den gesamteuropäischen Rechtsruck durch multilaterale Abkommen. Die hier beschlossenen Maßnahmen einer gefeierten ‚europäischen Lösung‘, deuten nicht etwa auf ein Ende des Massensterbens an den militarisierten Außengrenzen. Im Gegenteil: sie kriminalisieren Flucht und verschärfen so die andauernden Zustände. Der Maßnahmenkatalog bedeutet: Elend, Abschottung, Massensterben. Das macht uns wütend! (mehr…)

Schulter an Schulter gegen den Faschismus – autoritärer Herrschaft entgegentreten!

Schulter an Schulter gegen den Faschismus – autoritärer Herrschaft entgegentreten!

Heraus zum 8. Mai!

Am 8. Mai 1945 kapitulierte das Oberkommando der deutschen Wehrmacht bedingungslos, damit hatten die Alliierten Nazideutschland militärisch besiegt – der 2. Weltkrieg in Europa war beendet. Was in einigen Ländern als Gedenk- und Feiertag längst etabliert ist, wird in Deutschland noch immer kaum öffentlich begangen. Wir wollen am 8. Mai 2018 mit Euch den Sieg der alliierten Truppen über die Barbarei des deutschen Faschismus und dessen Gefolgsleute feiern.

Es geht uns aber auch darum zu Erinnern. Erinnern daran, dass faschistische Bewegungen sich noch nie von alleine zerschlagen haben. Dass die unbegreifliche Barbarei der Konzentrationslager von Menschen entfesselt aber auch von Menschen gestoppt wurde. Die schlichte Einsicht, dass Zivilisation und ihre Brüche eben kein Naturereignis sind und Politik von Menschen für und gegen Menschen gemacht wird, nötigt auch heute noch zum Handeln! (mehr…)

Keine Angst für Niemand!

Gegen die autoritäre Formierung der Gesellschaft
Antifaschistisch. Feministisch. Linksradikal.

Demonstration am Vorabend des AfD Bundesparteitags.

Wir rufen dazu auf, mit uns am 01. Dezember gegen die autoritäre Formierung dieser Gesellschaft auf die Straße zu gehen und am 02. Dezember die Politik der AfD anzugreifen!

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Aufruf: Kein Vergeben, kein Vergessen!

Am 08. Mai 1945 kapitulierte das deutsche Oberkommando bedingungslos. Damit war der 2. Weltkrieg – zumindest in Europa – beendet. Der Sieg der alliierten Kräfte über die deutschen Faschist*innen, deren Helfershelfer*innen und Verbündete ist ein Grund zum Feiern und Mahnen zugleich.

„Langsam müsse ja nun endlich mal gut sein“, ist eine Phrase, an der sich beispielhaft die Geschichtsvergessenheit der Masse zeigt. Zwar sind die Ereignisse entlang des 2. Weltkriegs umfassend dokumentiert, aber eine breite Auseinandersetzung mit den Ursachen und Hintergründen, der Entstehung einer faschistischen Massenbewegung sowie deren ideologischer Fundamente findet bis heute – wenn überhaupt – nur unzureichend statt. Dies bereitet den fruchtbaren Boden für einen gesellschaftlichen Diskurs, der es Menschen ermöglicht, deutsche Täter*innen zu Opfern zu stilisieren, jegliche Eigenverantwortung für Vergangenes und Zukünftiges von sich zu weisen und Debatten über das Fortbestehen ideologischer Fragmente des NS innerhalb der BRD zu unterbinden.

Grundlage für aktuelle Entwicklungen bildet ein Geschichtsverständnis á la Guido Knopp, das von Verantwortung nichts wissen will: „Aufarbeitung des Geschehenen“, bedeutet hier die Schuld am millionenfachen industriell organisierten Massenmord – den Nazis, also Hitler und „Hitlers Helfern“ zuzuschreiben und sich somit jeglicher Eigenverantwortung zu entziehen.

Aktuell zeigt sich wieder einmal die unverhüllte Fratze des „deutschen Wesens“ auf deutschen Straßen und in einem besorgniserregenden Rechtsruck in ganz Europa. Sie zeigt sich in jedem Anschlag auf Unterkünfte für Geflüchtete, in der Migrations-Debatte, in jeder Aktion und Demonstration gegen Schutzsuchende und – nicht zuletzt – in den jüngsten Wahlerfolgen der AfD.

Die breite Debatte, deren Grundtenor die Ablehnung alles Fremden zu Gunsten des eigenen „gesunden“ und homogenen Volkskörpers – der deutschen Nation – ist, beweist, dass die Ideen der Nationalsozialist*innen auch nach 71 Jahren noch Bestand haben: Wenn in aller Öffentlichkeit über die Internierung von Flüchtenden in Sammellagern diskutiert und die Exekution von illegalisierten Migrant*innen an den innereuropäischen Grenzen als ernsthafte Option diskutiert wird, beweist dies, dass das Menschenbild der Nazis in Teilen fortbesteht.

Wir nehmen daher den 8. Mai vor allem zum Anlass, um auf diese Verhältnisse hinzuweisen.
Wir wenden uns gegen eine revisionistische Erinnerungs- und Debattenkultur!
Gegen deutsche Opfermythen und Kontinuitäten!

Zu diesem Zweck schließen wir uns der Kundgebung des VVN-BdA an, die

Am Montag, den 09. Mai um 16:30 Uhr
am Mahnmal Gerichtsgefängnis Hannover

(Lister Meile, Ecke Hamburger Allee, neben dem Kulturzentrum Pavillon) stattfindet.

Wir rufen alle linken, linksradikalen und antifaschistischen Kräfte in und um Hannover dazu auf, sich daran zu beteiligen und somit deutschen Verhältnissen eine Absage zu erteilen!

Das Problem heißt Deutschland, das Problem heißt Rassismus!

Derzeit berät die Bundesregierung über einen Gesetzesentwurf zur „Neubestimmung von Bleiberecht und Aufenthaltsbeendigung“. Dieser soll im Juni abgestimmt werden und dann in Kraft treten. (mehr…)

Wir sind Euer Endgegner!

Aufruf zu Protesten gegen EnDgAmE (PEGADA).

Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, Hannover wäre irgendwann im Laufe des letzten Jahres zur Spielwiese für Rassist*innen und Nationalist*innen erklärt worden.
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Kein Platz für Neonazis!

Der in der Partei „ Die Rechte- Braunschweiger Land “ aktive Neo-Nazi Michael Berner hat für kommenden Samstag den 22.11.2014 von 12-18 Uhr eine Kundgebung unter dem Vorwand „Für die Opfer linker Gewalt“ am Postkamp nahe des Klagesmarkts angemeldet. Dort wollen wollen erneut Neo-Nazis, rechte Hooligans und andere RassistInnen für ihre menschenverachtende Ideologie werben und inhaltlich an die „HoGeSa“ – Kundgebung des vergangenen Samstags am Hannoveraner ZOB anknüpfen.

Das werden wir nicht zulassen!
Kommt am 22.11. um 11 Uhr zur Gegenveranstaltung auf dem Klagesmarkt Höhe Postkamp!

Jeder Angriff ist ein Angriff auf uns alle!

Antifaschistische Demonstration
Freitag, 28. November, 18 Uhr
Klagesmarkt, Hannover

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Seit geraumer Zeit werden immer wieder Menschen von rechtsoffenen Fußballhools aus dem Umfeld der Gruppe Vulture Hannover (VH) 13 bedroht. Der traurige Höhepunkt dieses Bedrohungsszenarios war ein Vorfall am Abend des 03. Oktober 2014 in der Nähe des Hauptbahnhofes von Hannover. Bei diesem Angriff wurde eine politisch aktive junge Frau so schwer verletzt, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus verbringen und notoperiert werden musste. Die Brutalität, mit der gegen die betroffene Frau vorgegangen wurde, ist beängstigend und erfordert ein entschlossenes Handeln und unser aller Solidarität. (mehr…)

Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus

Am 26. Oktober fand in Köln ein Aufmarsch der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Unter diesem Motto rotteten sich rund 5.000 männerbündische Hooligans und Nazis zusammen, um gegen Muslime und Migrant_innen zu hetzen. Währenddessen gab es rassistisch motivierte Gewalt gegen Anwohner_innen, Antifaschist_innen und Pressevertreter_innen. Es war der größte rechte Aufmarsch in Westdeutschland in den letzten Jahren. Während Medien und Offizielle sich noch über das Gewaltpotenzial wundern und sich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass untereinander „verfeindete“ im Selbstverständnis „unpolitische“ Hooligans, zusammen mit Neonazis demonstrieren, wurde für den 15. November bereits der nächste Aufmarsch in Hannover angekündigt. (mehr…)

Bildungsstreik 2014 – Gegen Armut, Ausgrenzung, Leistungszwang

LUH_Contra unterstützt neben dem Allgemeinen auch den Aufruf mit Hochschulbezug zum Protest gegen die Einheitsfeierlichkeiten 2014 in Hannover. (mehr…)

Kundgebung. Nationalismus ist keine Alternative!

Kundgebung gegen den Europawahlkampf der AfD.
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NATIONALISMUS IST KEINE ALTERNATIVE!

Am 17. Mai veranstaltet die rechte Partei “Alternative für Deutschland” hier in Hannover eine Kundgebung zum Europawahlkampf mit ihrem Vorsitzenden, Bernd Lucke. Sie versucht, sich als Partei rechts von der CDU zu etablieren und will in das Europaparlament einziehen, was angesichts der aktuellen Umfragewerte realistisch scheint. (mehr…)

Demonstration. Was Ihr wählt: Rassismus, Nationalismus, Leistungszwang!

LUH_Contra ruft gemeinsam mit anderen linksradikalen Gruppen aus Hannover zu einer Demonstration, anlässlich der Europawahlen, auf. Informationen, Mobimaterial etc. findet Ihr auf dem Mobiblog. Zum Facebook-Event geht’s hierlang.

Der Kurzaufruf: (mehr…)

Gegen die Einheitsfeier 2014 in Hannover

LUH_Contra beteiligt sich an den Protesten gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Hannover 2014 – denn was dort gefeiert wird, ist eine Nation die sich auf Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang gründet. Details zu den Aktionen gibt es in den kommenden Wochen unter: http://oct3.net/
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Aufruf zur Kundgebung gegen die Zustände am Institut für (Un)Politische Wissenschaften

GEGEN DIE ZUSTÄNDE AM INSTITUT FÜR (UN)POLITISCHE WISSENSCHAFT!

Wir kommen heute hierher, an den Schneiderberg 50, weil uns die Zustände an diesem Institut nicht passen. Sie sind falsch, weil sie vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Dies wurde selten so deutlich wie im letzten Semester, war aber schon seit längerer Zeit absehbar.

Die Wissenschaft am IPW ist nicht politisch – deshalb, weil ihr jeder Begriff von Politik abgeht. Das IPW ist ein unpolitisches Institut, nicht nur wie beispielsweise das Institut für Mess- und Regelungstechnik an der Fakultät für Maschinenbau vielleicht ein unpolitisches Institut sein kann, sondern schlimmer:

Das Institut für Politische Wissenschaft bekämpft unter der Prämisse seines Namens das Politische selbst. Es ist von Seite des Instituts her unzulässig, politisch zu handeln und zu denken. Es ist dort politisch nicht korrekt, sich selbst ins Verhältnis zu setzen. Die Studierenden werden dazu aufgefordert, eben dieses nicht nur sein zu lassen, sondern es auch anderweitig zu unterbinden.

Diese vermeintliche Neutralität rührt aus einem infantilen wie frühvergreisten Wissenschaftsbegriff, der sich selbst rausnehmen will, aber nicht kann.[1] Mit der falschen Aufhebung seiner Erkenntnis durch die Unterdrückung von Widersprüchen, entledigt sich die Wissenschaft am IPW nur ihres Gegenstandes, bleibt aber selber formal bestehen als nunmehr tote Hülle, bewohnt von Expert_innen ohne Expertise. [2] Damit bewegt sich das Institut gemäß seinem Erkenntnisinteresse nur noch als verkrustete Form von Gesellschaft, wie auch Demokratie heute postdemokratisch, grau und langweilig ist. Das hat Gründe, und das birgt Risiken, und diese werden systematisch verkannt. Veränderungen haben mit Unbestimmtheit und Zukunft zu tun, und Spekulation lässt sich nicht in Gesetzmäßigkeiten pressen. Da packt Unbehagen den Kleingeist.[3]

Das Problem heisst Positivismus!
Was an der Universität damit systematisch geschieht, ist die Auslöschung des Geistes in der Geisteswissenschaft. Wissenschaftliche Erkenntnis wird zurecht gestaucht auf Objektivierungen, die konkrete Qualität mit empirischen Methoden abstrakt quantifiziert, die gemachte Norm zum bestehenden Faktum verklärt und das Subjekt nicht bloß darin aufgehoben, sondern aus der Welt verdrängt. Die Zustände, gegen die wir uns wenden, sind geistlose Zustände![4]

Wir wissen, dass die Dozierenden dieses Instituts schon 2009 vorwegnahmen, [5] was in Bochum erst im letzten Jahr geschehen ist: Wer sich nicht fügt, wird verbal und körperlich angegangen. [6] Weil die Dozierenden hier offenbar das geltende und abstrakte Recht als die einzige Instanz von Autorität verkennen, fehlt ihnen offenbar konkret genau diese.[7]
Souveränität ist etwas ganz anderes, als das hier.

Widersprüche mit Gewalt kitten zu wollen ist genau das Gegenteil davon, was das Institut will: Eine politische Stellungnahme. Genau darum sind hier heute Nazis eingeschrieben.

Gerade deswegen fordern wir am IPW das Verbotene: Den Mund aufzumachen und die Stille zustören! [8]

Beim Bestehenden nicht stehenbleiben, wenn etwas Besseres möglich scheint und ist!

Für das Schöne Leben, gerade hier! Gegen diese Zustände!

---> Aufruf herunterladen

Verweise:

[1] http://sowihannover.de/2013/11/stellungnahme-zur-aeusserung-von-herrn-prof-dr-geiling-am-13-november-2013/

[2] http://sopos.org/aufsaetze/5294bcf55154f/1.phtml

[3] http://bit.ly/1ezYJXT

[4]http://www.frblog.de/geisteswissenschaften/

[5] http://de.indymedia.org/2009/06/253543.shtml

[6] http://www.fr-online.de/campus/-outing--aktion-ruhr-universitaet-bochum--rub--mein-kommilitone--der-neonazi,4491992,25619366.html

[7] http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Aktion-gegen-NPD-Chefin-an-der-Uni-Hannover

[8] http://sowihannover.de/2013/11/stellungnahme-zur-aeusserung-von-herrn-prof-dr-geiling-am-13-november-2013/