Nachbetrachtung zu „Nazistrukturen in Hannover“

Am Donnerstag den 23.01. folgte die dritte Veranstaltung unserer Reihe. Auf dem Programm standen diesmal die Nazistrukturen in Hannover. Auch dieser Vortrag war recht gut besucht und es fanden sich wiederum einige Dozierende des IPW ein, die sich über die Problematik informieren wollten.

Der Vortrag gliederte sich in vier Teile: Zunächst wurden die Geschichte der NPD und die der „Freien Kameradschaften“ eingehend dargestellt. Im dritten Teil wurde konkret über Strukturen und Aktivitäten in und um Hannover aufgeklärt. Hier wurden zum ersten Mal auch Fragen an die Referenten gestellt, die deutlich machten, dass das Publikum sich nicht nur sehr für das Thema interessiert, sondern teilweise auch schon mit einigem Vorwissen gekommen war.

Nach Abschluss des Vortrags entbrannte eine Diskussion, die sich (wieder einmal) hauptsächlich um die aktuellen Ereignisse an der LUH drehten. Das zeigt, dass in diesem Zusammenhang, nach wie vor, großer Gesprächsbedarf besteht. Eben diesen zu befriedigen, ist einer der Ansprüche für unser Engagement. Wir sehen es als enorm wichtig an, dass die Menschen an der Uni wieder anfangen sich aufeinander zu beziehen, miteinander sprechen und die Uni als einen Lebensraum begreifen und nicht nur als einen Hort der Bildung. Wir freuen uns, dass sich auch die anwesenden Dozierenden an der Debatte beteiligten und die anwesenden Studierenden und Gäste ermutigten, sich weiter aktiv zu engagieren. Dies werden wir als LUH_Contra auch im kommenden Semester tun.

Wer den Vortrag verpasst hat, aber gerne einen Einblick in das Thema gewinnen (oder noch mehr ins Detail gehen) möchte, kann das mit Hilfe der umfangreichen Dokumentation der Antifaschistischen Aktion Hannover (AAH) auf deren Archiv-Blog tun.

Wir bedanken uns bei den Vortragenden für die umfassende Einführung in das Thema und freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen.